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Seite 3 von 3 Ultraleichter Segelflug - Alternative zum PPL-C Seit einigen Jahren gibt es unter den Gleitflugzeugen eine neue Kategorie, die die "technische" Lücke zwischen Hängegleitern und Segelflugzeugen schließt: die Ultraleichtsegelflugzeuge. Mit einem maximalen Leergewicht von 120kg sind die UL-Segler wesentlich leichter als die "normalen" Segelflugzeuge und werden beispielsweise auch von der "luftrechtlichen Seite" her eher wie Drachen behandelt. So ist die Ausbildung zum PPL-F (der UL-Segelflug-Lizenz) auch weit nicht so umfangreich wie für den normalen Segelflugschein (PPL-C). Segelflugschüler, die sich während der Segelflugausbildung freigeflogen und ihre praktische und theoretische A-Prüfung abgelegt haben, können anschließend auf Ultraleichtsegler umsteigen. Unter der Aufsicht eines beim DULSV als ausbildungsberechtigt eingetragenen Fluglehrers müssen dann noch 20 Flüge mit einer Gesamtflugzeit von mindestens 10 Stunden auf einem UL-Segler geflogen werden, um sich zur praktischen Prüfung melden zu können. Für Inhaber des PPL-C genügt für den Erwerb der UL-Segelfluglizenz ein Einweisungsflug auf einem entsprechenden Muster unter der Aufsicht eines Fluglehrers des DULSV. Vorteile des Ultraleicht-Segelfluges sind : > der geringere Aufwand bis zum Scheinerwerb
> ein Nachweis über die Flugtauglichkeit wird nicht verlangt (wurde einem allerdings die Flugtauglichkeit einmal vom Fliegerarzt aberkannt, verfällt in der Folge auch die Tauglichkeit für das Führen von UL-Segelflugzeugen; regelmäßige Besuche beim Fliegerarzt, wie sie für "PPL-C ler" vorgeschrieben sind, entfallen jedoch bei der UL-Segelfliegerei) Vom "Handling" her unterscheiden sich die Ultraleichten nicht weiter von den normalen Segelflugzeugen. Wer mit geringeren Gleitzahlen (beim Banjo etwa auf dem Niveau der Ka8) zufrieden ist, und beim Streckenfliegen nicht gerade Rekorde brechen will, der wird auch mit UL-Seglern auf seine Kosten kommen. Je nach Muster gibt es auch unter den UL-Segelflugzeugen Typen für unterschiedliche Ansprüche. Während der Banjo auch bei turbulenterer Thermik noch angenehm zu fliegen ist, ist der ULF eher ein Flugzeug für ruhigere Abendstunden und dezenterem Gegenwind.
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